Muttermal-Analyse
Das Vorhandensein von vielen Muttermalen ist ein Risikofaktor für die Entstehung von schwarzem Hautkrebs. Aber auch andere Faktoren wie eine familiäre Belastung mit Hautkrebs, ein heller Hauttyp sowie wie Sonnenbrände in der Kindheit können ein Risiko darstellen. Zusätzlich zum gesetzlichen Hautkrebs-Screening bieten wir Ihnen zwei Verfahren, die die Abgrenzung von normalen Muttermalen zu verdächtigen Muttermalen oder bösartigen Pigmentmalen wesentlich verbessert.

Die Auflichtmikroskopie ist ein einfaches, aber effektives Verfahren, welches eine große dermatologische Fachkunde und Erfahrung voraussetzt. Unter dem Auflichtmikroskop ist das Pigmentnetz, welches mit dem bloßen Auge nicht erkennbar ist, deutlich und in 10facher Vergrößerung sichtbar. Somit können atypisch Pigmentmale besser erkannt werden als mit dem bloßen Auge.

Bei der digitalen Muttermal-Analyse werden digitale Bilder hergestellt, die mit einer speziellen Software analysiert werden. Diese Methode wird dann eingesetzt, wenn es nicht angezeigt ist, eine pigmentierte Hautveränderung sofort zu entfernen, sondern im weiteren Verlauf genau zu beobachten. Die digitale Auflichtmikroskopie erlaubt, unter standardisierten Bedingungen Veränderungen im Pigmentmal sichtbar zu machen. Pigmentierte Hautstellen, die sich über die Zeit nicht verändern, sind entsprechend weniger verdächtig und eine Operation kann somit oft umgangen werden.